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Deiferl-Blog Alles was ich auf meinen Reisen so erlebe, was mich bewegt und auch was mir durch den Kopf geht ;-)

Zurück in Norwegen

da Deifi

Ich bin mal wieder unterwegs.

Nach über drei Jahren darf ich nochmal unser Werk in Norwegen besuchen. Scho' schee, auch wenn es diesmal nur für fünf Tage ist inklusive An- und Abreise, und tiefster Winter.

Das war eh so eine Sache mit der Anreise dieses Mal. Es ging gestern ganz gemütlich los. Abgesehen davon, dass ich mein Mobiltelefon zuhause liegen gelassen hab, was ich aber erst am Flughafen MUC bemerkte. "Na super" ...also diesmal keine tollen Fotos oder Panoramen. Denn die Kamera vom iPhone ist schon spitze, da kann mein Firmen-Blackberry ned mithalten. Naja, für die Not muss es diesmal halt die Schwarzbeere tun als Klick-o-mat.

Lustig wurde es beim Check-In, weil der liebe Kollege doppeltes Übergewicht hatte. Nein, ich mein nicht ihn - ich mein sein Gepäck. Er hatte 2 Gepäckstücke dabei (anstatt des erlaubten einen Koffers, wobei dieser eine auch noch weit über den erlaubten 23kg war. Naja, er bleibt halt auch 2 Monate hier oben. Also hiess es bei ihm auspacken und in meinem Koffer umpacken. Sein zweites Gepackstück ging trotzdem als Übergepäck mit und kostete für die 7kg mal eben 66€ Aufpreis - hurra! Preiswert ist anders ;-)

Tja, und weil der Fleiger auf dem Herweg von Oslo schon Verspätung hatte, ging es natürlich erst recht verspätet wieder hoch nach Oslo. Da konnte nicht wirklich viel aufgeholt werden, so dass wir uns schon innerlich vom Anschlussflug nach Trondheim verabschiedet hatten. Aber, oft hast scho a Glück a. Denn nach dem Aussteigen wurden wir direkt umgeleitet zum Transfer-Bereich und konnten am Zoll abwarten, dass unsere Gepäck entladen, transportiert und freigegeben wurde. Alles ohne Pickup, alles ohne Warten am Gepäckband, obwohl wir ja die EU verliessen, und mal kurz in Norwegen einreisten.. Die Chance auf den Anschlussflug begann mit jeder Minute Wartezeit doch wieder zu sinken.

Endlich war der Transfer frei gegeben und wir huschten an den Zöllnern vorbei ...naja, ich zumindest, denn der liebe Kollege ging nicht durch die grünen Tore (nix zu Verzollen) sondern durch das rote Tor ("Da hab ich doch nicht drauf geachtet")... Hurra ! und schon war er im netten Zwiegespräch mit ein paar gestrengen Beamten verwickelt. "Ob er was zu verzollen habe?" - Nööö, nix. - "Sicher?" - Naja, eine Flasche Whisky hab i dabei. - "Sicher? Nicht mehr? ...wir sehen hier nämlich zwei Flaschen!" OHA !!!! Again what learned - das Gepäck wird durchleuchtet, fotografiert und digital abgelegt, und sobald man durch die Schleuse marschiert, wird es den Zöllnern direkt am Bildschirm zugeordnet - ZACK - erwischt !!! Tick tack, die Uhr läuft. Aber weil er gar so unschuldig und freundlich tat und auch kein Raucher war, zeigten sich die Zöllner gnädig und liessen ihn straffrei durch.
Naja, am Monitor stand da aber schon lange "Boarding", wir beide im Eilschritt gehend , schneller durfte ich nicht - "NA ! Laufen dua i jetzt gwiss ned !" (hiess es vim Hubs) marschierten wir zum Gate 19G. Na, kann ja nicht so weit sein, wenn man von Gate 40 Richtung 1 marschiert ;-)... oh oh. Bei Gate 20 ging es erstmal links raus aus dem Terminal, gefühlte 1000m quer durch einen Verbindungsgang und dann in einem neueren Terminal von Gate 19A bis gaaaaaanz nach hinten.zu 19G. A so a Stress, a unnötiger.

 

Als Kirsche auf diesem Sahnekuchen mussten wir dann am Ziel in Trondheim feststellen, dass zu allem Überfluss sein schweineteures Übergepäck dann doch in Oslo geblieben war, Aber sowas passiert ja nur mit KLM, und "niiiieee" mit SAS, gell Hubs ?

Da waren die restlichen 2 Stunden Fahrt im dunklen, kalten, verschneiten Trondelag auf schneebedeckten Strassen eine entspannende Entschleunigung. Abgesehen von der schwachbrüstigen Funzelbeleuchtung des koreanischen Blechkasterls.

 

Ganz wichtig:
Spätabends gabs am Campingplatz dann als positives Highlight dann noch was ganz leckeres! Die Lofoten-Fischsuppe, selbergmacht vom Fritz mit frisch gfangenem Fisch, war sowas von oberlecker - zum Reinlegen! :-D

 

Zum Thema "Camping auf Dienstreisen" gibts im nächsten Blog a bisserl mehr ;-)

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