Tour de Norvège
...Mannomann, das war ein Wochenende!
Urvergesslich, anstrengend, aufregend, sehr dicht, die Sprache verschlagend ...einfach wundervoll und toll :-)
Danke schön an Fritz, Andrea und ihre Kids für diese beeindruckende Tour durch die schönsten Gegenden Norwegens! Da bleiben so viele wunderschöne Erinnerungen in meinem Kopf ...könnt' ewig weiterschwärmen.
Jetzt steh ich vor einem Dilemma. Einerseits wollt ich keine langen Artikel mehr schreiben, andererseits gab es soviel seit Freitag nachmittag zu erleben. Ich werd meine Texte kurz halten und dafür mehr Bilder reinstellen, und wenn es doch zuuuu lang wird werde ich morgen einen zweiten Teil verfassen.
Ab Freitag nachmittag um 3 Uhr waren wir zu Fünft mit zwei Autos unterwegs. Insgesamt waren es über 700km, die wir in knapp über 2 Tagen zurücklegten. Für alle iPhone-Freunde und Navigon-Benutzer. Die erste vorgeschlagene Route war gleich der Volltreffer und passte 100% ...im Gegensatz zum Google-Vorschlag und dem BMW-Navi im X5. ;-)
Ich hab mich beim Fotografieren stark zurückgehalten, und doch sind 300 Bilder dabei rausgekommen. Davon hab ich jetzt mal 120 für die Web-Darstellung 'optimieren' (=runterrechnen) lassen. Und einige (wenige) werd ich nachstehend kurz kommentieren, die anderen gibt es im nächsten Blog als verknüpftes Fotoalbum zum Selberangucken.
Los gings durch beeindruckend steile Fjord-Landschaften meist unten am Ufer entlang, da einem Weg oben drüber oft genug hohe Bergrücken im Weg standen. Und ab und zu geht es halt nur mit der Fähre weiter.
Mit all den Foto-Stops dauerte die 270km Anreise nicht wie geplant 4 Stunden sondern über 6 Std. Lagen da doch sogar Schafe auf der Straße rum (stand kurz vor dem Foto auf!)
Am Schluss mussten wir auf einer Seite einen Fjords gaaaanz bis zu dessem Ende und auf der anderen Seite wieder bis zum Anfang zurück. Wirkt seltsam wenn man den Ort so nah (mit älterem Kreuzfahrtschiff) so nah und doch so fern vor sich sieht.
Dahinter unser Tagesziel lag - ein Campingplatz mit schöner Hütte (inkl. Garten auf dem Dach)
und der lag wirklich idyllisch zwischen 2 engen Tälern mit beeindruckenden Bergen.
Am Samstag Morgen ging es dann in eines der beiden Tälern Richtunge Trollstigen-Passstrasse am Ende des Tales.
Vorbei an Königin, König und Bischof - drei mächtigen Bergen direkt nacheinander an einer Flanke
und vor Trollen wurde auch noch explizit gewarnt - hat die Trollleiter ihren Namen also doch zu Recht?
Vorsichtig ging es dann in steilen, engen Serpentinen hinauf zum Pass
wobei eine sehr schmale Brücke den mächtig lauten Wasserfall des Flusses überqueren half.
Oben angekommen legten wiir am hochmodernen Tourismus-Zentrum eine Pause ein
und spazierten zur ebenso futuristischen Aussichtsplattform hoch über dem Tal.
Mit dem Rücken zum Abgrund lässt sich's leichter für ein Foto posieren ;-)
Vom Trollstigen aus ging es weiter über den Pass, wo noch zahlreiche Skitouren-Geher unterwegs waren und auf der anderen Seite abwärts zum nächsten Fjord. Dabei machten wir noch halt am Gudbrandsjuvet, einer engen, tobenden, tosenden Klamm wo sich ein ganzer Fluss durchquetschen muss!
unten angekommen ging's zur zweiten Fährfahrt, die uns Richtung des berühmten Geiranger-Fjord übersetzen sollte.
Doch von diesem Fjord, überhängenden Schluchten, hohen Schneewänden, Moschus-Rindern und Rentieren morgen mehr beim zweiten Teil dieses Blogs.












